
Lernen Sie Menschen kennen, die sich in der Selbsthilfe engagieren, die selbst Gruppen leiten oder sich einfach informieren wollen. Etwa 30 Selbsthilfegruppen werden sich präsentieren. Bisher zugesagt haben beispielsweise die Gruppen Morbus Osler, Epilepsie, Frauen nach Krebs, Bipolare Held*innen und viele mehr. Sie haben die Chance, sich zu informieren und mit den Menschen aus den Gruppen in den Austausch zu gehen und zu erfahren, wie Selbsthilfe wirken kann.
Jede*r zehnte Erwachsene nimmt im Laufe seines Lebens an einer Selbsthilfegruppe teil: Gemeinschaftliche Selbsthilfe ist längst ein bewährter Weg, um Einschränkungen physischer oder psychischer Natur und Probleme zu bewältigen. Selbsthilfeaktivitäten kann man unterscheiden in individuelle und gruppenorientierte, gemeinschaftliche Selbsthilfe. Individuelle Selbsthilfe ist zum Beispiel, wenn jemand selbständig Schmerzmittel einnimmt oder bewährte Hausmittel anwendet, ohne eine*n Arzt*Ärztin aufzusuchen. Gemeinschaftliche Selbsthilfe hingegen ist, wenn sich Menschen zusammenschließen und gegenseitig helfen, die vom gleichen Problem betroffen sind. Die gemeinschaftliche Selbsthilfe kann in verschiedensten Formen geschehen: in der legendären Gesprächsgruppe vor Ort, in einer bundesweit tätigen Vereinigung, in einem Freizeittreff, einer Initiative auf Zeit oder einem Internetforum.
Nutzen Sie die Möglichkeit sich über Selbsthilfe zu informieren, mit Menschen ins Gespräch zu kommen und Netzwerke zu pflegen und aufzubauen. Es wird ein tolles Rahmenprogramm geben. Seien Sie herzlich willkommen. Unterstützt wird der Selbsthilfetag von der BARMER und AOK.